Wallfahrtsorte in Baden-Württemberg

 
Das Wort "Wallfahrt" geht zurück auf das mittelhochdeutsche Wort „wallen“ für „wandern“. Man wandert aber nicht um des Wanderns willen. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern der Ort, zu dem man aufbricht.
Wallfahren ist mehr als weg-gehen, meint hin-gehen, sich neu verwurzeln können, sein Leben mit all seinen Hoffnungen und Sehnsüchten unter das Obdach Gottes stellen dürfen.
Wer sich aufmacht, erfährt etwas über sich und über andere, er erfährt Gott als denjenigen, der alle Wege mitgeht. Es ist für unsere Glaubenserfahrung typisch: das Erscheinen Gottes ist immer mit einer Bewegung verbunden: Die Hirten machen sich auf zur Krippe, die Weisen aus dem Morgenland folgen dem Stern. Seit Generationen kommen Menschen zu den Gnadenbildern, die in allen Wallfahrtskirchen das Zentrum bilden.
In vielen Kirchen ist es die Pietá, die Schmerzensmutter. Ihr Leid und ihre Trauer um den Sohn ermöglichen dem Betrachter alles, was ihn bewegt, hierher zu tragen und abzulegen. Hier ist es gut aufgehoben. Hier haben alle Sehnsüchte, Anliegen, Sorgen und Nöte, aber auch der Dank einen Ort.
 
Eine Übersicht über die Wallfahrtsorte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie hier.
 
Eine Übersicht über die Wallfahrtsorte in der Erzdiözese Freiburg finden Sie hier.