Wegbeschreibung
Wir beginnen unseren Weg an der Haltestelle Schwarzenberg und gehen durch den Ort Schwarzenberg zum Dorfplatz. Das Dorf Schwarzenberg bestand jahrhundertelang nur aus zehn Lehenshöfen und hat sich in dieser Form lange nicht weiterentwickelt. Erst nach und nach kamen im frühen 19. Jahrhundert neue Höfe dazu. Wir gehen an der evangelischen Kirche vorbei und werfen dann einen Blick auf das evangelische Pfarrhaus. Johann Gottlieb Hauff war von 1817 - 1820 Pfarrer in Schwarzenberg. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dessen Verwandter Wilhelm Hauff für sein Märchen "Das kalte Herz" die realen Vorlagen in Schwarzenberg und Umgebung fand. Seine Erzählungen von Köhlern, Flößern, Glasmachern und reichen Holzhändlern vermitteln ein anschauliches Bild der unruhigen Zeiten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert.

Wir folgen der gelben Route am Friedhof vorbei zur Schwarzenbachquelle. Danach geht es zum Panoramastüble wieder abwärts. Es fällt schwer, in die malerische Landschaft aus Wasser, Fels, Tannendunkel und hellen Wiesen nicht verliebt zu sein.
Die Aussicht genießend gehen wir zur Tierhalde, folgen dann der gelben Raute bis zum Grubenweg. Auf der blauen Raute umrunden wir Verlobungsfelsen, bis wir unten an der Murg angelangt sind. Wir sehen, wie die weiten Wiesentäler des oberen Murgtals in enge Schluchten des mittleren und unteren Murgtals übergeht. Jetzt können wir entweder in die Bahn einsteigen, oder wir gehen an der Murg entlang zurück nach Schwarzenberg.
Gut zu wissen
- Startpunkt/ Zielpunkt: Haltestelle Schwarzenberg
- PKW - Anfahrt: über die L 462
- Parken: an der Haltestelle
- Öffentlicher Nahverkehr: S8 und S81 aus Karlsruhe Richtung Freudenstadt
Tourentipp
- Öffnungszeiten der Kirche: im Augenblick leider geschlossen
- Einkehrmöglichkeiten: Panoramastüble



