Wegbeschreibung
Vom S-Bahnhof Baiersbronn folgen wir dem Radweg rechts über die Schienen und gehen bergauf bis wir zur Marienkirche kommen.1465 wird in Baiersbronn erstmals eine Marienkapelle urkundlich erwähnt. Mit Einführung der Reformation wird die Marienkirche 1534 evangelisch. Sie ist aus rotem Sandstein und schön anzuschauen. Innen liegt ein Gästebuch aus und es läuft meditative Musik.
Über die Uhlandstraße gehen wir weiter Richtung Friedhof. Auf dem Lochweg geht es abwärts, bis wir zum Haltepunkt „Schule“ der S-Bahn gelangen. Wir genießen die Aussicht ins Tal und auf die bewaldeten Hügel gegenüber. Erst gehen wir durch die Unterführung der Bahn und dann über den Murgsteg bis zur Bundesstraße. Diese wird überquert zur Saarstraße.(„Lidl“). Weiter geht es auf gelb markiertem Weg vorbei am Sportstadion, auf der Max-Himmelheber-Straße zur alten Tonbachstraße. Wir wandern am Sägewerk und den Reichenbacher Höfen vorbei, überqueren den Tonbach und die etwas breitere Tonbachstraße und gehen auf dem Wiedenbergweg bergan bis zur Wiedenberghütte.
Nun halten wir uns links und gehen nach Eintritt in den Wald relativ eben auf einem Waldweg Richtung Tonbach, bis das Kurhotel „Sonnenhalde“ erreicht wird. Aussichtsreich ins Tonbachtal hinein und immer geradeaus geht es am Waldrand auf der oberen Sonnenhalde entlang. In der oberen Sonnenhalde thront die evangelische Johanneskirche. Sie ist erfrischend schlicht und hell gestaltet. Wir setzen uns einen Moment, halten inne und genießen die Ruhe.

Evangelische Johanneskirche in Baiersbronn-Tonbach
Danach geht es auf dem Sträßchen „Härlisberg“ abwärts bis zum Hotel „Waldlust“. Wir überqueren die Tonbachstraße an der alten Sägemühle und wandern auf dem geteerten Weg bis zu den Freyenhöfen bergaufwärts. Ein kleiner Wanderweg, das Kirchwegle, führt abwärts durch ein kleines Tal mit Bächlein. Bei schönen Aussichten ins Tal gelangen wir über Rinkenteich, Rainbauerngasse und Rappenhof zur oberen Häslergasse, und gehen weiter nach unten bis zum Gasthof „Brücke“ an der Bundesstraße. Über den Zebrastreifen und auf einem kleinen Holzsteg über die Murg geht es weiter am Wohnmobilplatz linksseitig vom gestauten Kanal. Wir gehen über die Schelklewiesen mit Generationenspielplatz bis zur Bahnunterführung. Dort halten wir uns links und gehen auf dem Pappelweg bis zur katholischen Kirche Maria Königin der Apostel. Die Architektur will mit modernen Mitteln Auskunft geben über Glaube und Bekenntnis der Gemeinde. Die zwölf Binder, die die Mauer tragen und die Decke stützen stehen für die Zwölfzahl der Apostel und für die Zahl Zwölf als Zahl der Auserwählung. Über dem Altar erhebt sich die sogenannte Laterne, deren Ring der Endpunkt der zwölf Binder darstellt und damit den Altar als zentralen Ort der Gemeinde hervorhebt. Auch die Fenster und die sonstige Ausstattung sind voller interessanter Motive und Überlegungen. Ein Kirchenführer liegt in der Kirche aus. Wir treten aus der fast geheimnisvoll wirkenden dunklen Kirche wieder ans Tageslicht und folgen dem Pappelweg bis zur Lochstraße. Am Friedhof vorbei gelangen wir wieder an unseren Start- und Zielpunkt Marienkirche.
Gut zu wissen
- Startpunkt und Ziel: Bahnhof Baiersbronn
- Anfahrt: mit dem PKW von Freudenstadt kommend über die L462.
- Parken: Parkplatz am Bahnhof Baiersbronn
- Öffentlicher Nahverkehr: S8 und S81 aus Karlsruhe Richtung Freudenstadt
- Rundwanderung, barrierefrei
Tourentipp
- Einkehrmöglichkeiten:
Tonbach: Die Traube in Tonbach steht für gehobene Gastronomie.
Auch das Hotel Tanne empfiehlt sich mit einer exzellenten Küche.
Wanderern ist wohl eher die Prinzenstube oder in Baiersbronn die Mühlbachstube am Bahnhof zu empfehlen. - Informationen zu den Gebäuden:
- ev Johanneskirche in Tonbach (geöffnet, hell, 1950 erbaut, Holzskulptur)
- ev Kirche in Baiersbronn Montag bis Freitag von 9.30 - 17.00 Uhr, meditative Musik, Gästebuch
- katholische Kirche Baiersbronn täglich von 9.00 -17-00 Uhr



